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Nachhilfe

Nachhilfe ist in Deutschland nach wie vor ein Boom-Markt - Tendenz immer noch steigend.

Nachhilfe ist heutzutage keine Ausnahme mehr, sondern hat sich in unserem Bildungssystem fest etabliert. Die Gründe, warum das so ist sollen an dieser Stelle nicht weiter diskutiert werden. An dieser Stelle vielleicht einmal einige Fakten:

  • Über eine Million Kinder in Deutschland erhalten regelmässig Nachhilfe
  • Eltern in Deutschland geben jährlich bis zu 1,5 Milliarden Euro für Nachhilfe aus
  • Die am häufigsten nachgefragten Fächer sind Mathematik, Englisch und Deutsch
  • Etwa 15 % aller 4-Klässler in Deutschland erhalten Nachhilfe im Fach Deutsch
  • Im Durchschnitt werden in Deutschland 750 Euro jährlich für privat organisierte Nachhilfe ausgegeben, für über Institute organisierte Nachhilfe sogar 1550 Euro.
  • Die durchschnittlichen Ausgaben pro Schüler sind in Baden-Württemberg und Hamburg am höchsten, sie liegen bei etwa 130 Euro pro Schüler.

Nachhilfe kann durchaus sinnvoll sein, es sollten einige Dinge allerdings beachtet werden.

Grundsätzlich sollte Nachhilfe immer nur punktuell bzw. übergangsweise eingesetzt werden. Dauerhaft sollte nach anderen Möglichkeiten geschaut werden. Unter "Das sollte man wissen - Nachhilfe" sind einige Aspekte aufgelistet, die man bei der Wahl einer Nachhilfe-Option im Hinterkopf haben sollte.

Es gibt unterschiedliche Formen der Nachhilfe:

  • Einzelnachhilfe durch Schüler an der eigenen Schule
  • Gruppennachhilfe an der eigenen Schule
  • Einzelnachhilfe durch privat organisierte Schüler, Studenten oder Lehrer (auch online)
  • Einzel- oder Gruppennachhilfe über ein Nachhilfeinstitut

Ob Einzel- oder Gruppennachhilfe sinnvoll ist hängt vom Einzelfall ab.

Erste Anlaufstelle sollte immer die Schule sein: Der eigene Lehrer, der Elternbeirat, Verbindungslehrer oder Mitschüler sind gute Ansprechpartner.

Ebenso sollten private Nachhilfelehrer über eine Empfehlung (Schule, Freunde, Bekannte) gefunden werden.

Online-Nachhilfe kann durchaus sinnvoll sein. Man sollte seinen Nachhilfelehrer am Besten allerdings mindestens einmal persönlich kennengelernt haben.

Eine Nachhilfeinstitut sollte immer die letzte Möglichkeit sein, da es keine einheitlichen Qualitätsstandards gibt, es gibt mittlerweile viele schwarze Schafe, die einen sehr offiziellen und seriösen Anstrich haben, und oftmals bindet man sich (zu) langfristig an ein Institut.

 

Did you know...?

"Have a good fart" bedeutet NICHT dass man jemandem eine gute Fahrt wünscht. "Gute Fahrt" heißt "Have a good journey.".